HIV & AIDS

Definition HIV

„Menschliches Immunschwäche Virus” aus dem Englischen für „human immunodeficiency virus”
Krankheitserreger, der das Immunsystem des Menschen schrittweise schädigt und im weiteren Verlauf zum Ausbruch der Immunschwäche AIDS führt.

Definition AIDS

„Erworbenes Immunschwäche-Syndrom” aus dem Englischen für „Acquired Immune Deficiency Syndrome”
Abwehrschwäche, die als Folge einer von HIV ausgelösten Zerstörung des Immunsystems auftritt. Verschiedene kombinierte Symptome, meist schwere Infektionen und Tumore, können vom Körper nicht mehr bewältigt werden und führen für den Erkrankten zum Tode.

Übertragungswege

Das HI-Virus wird durch Körperflüssigkeiten Blut, Sperma, Vaginalsekret und Muttermilch übertragen.

Die häufigsten Infektionswege:

  • Sex (Vaginal- und Analverkehr) ohne Verwendung von Kondomen
  • Oralverkehr mit Aufnahme von Sperma oder Menstruationsblut
  • Mehrfach-Nutzung von Nadeln und Spritzenbestecken
  • Geburt und Stillen durch infizierte Mütter

Weitere mögliche Infektionswege:

  • Bluttransfusionen (in Deutschland sehr selten aufgrund von Routineüberwachungen der Blutspender seit 1985)
  • Passiver Oralverkehr sowie die Aufnahme von Vaginalflüssigkeit (ohne Menstruationsblut)

Keine Infektionsgefahr:

  • Küssen, Berühren und Umarmen
  • Tränen, Schweiß und Speichel
  • Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen oder Husten)
  • Toilettensitze, Schwimmbecken, Wasserhähne, Duschen
  • Gemeinsame Nutzung von Geschirr oder Bettwäsche
  • Nahrungsmittel, die von HIV-Infizierten zubereitet wurden
  • Mückenstiche

(Quellen: Deutsche AIDS-Hilfe, BZgA, Schulungsmappe Abbott Virologie)

Direkthilfe

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