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Kinder und HIV


HIV-betroffene Kinder leben wie alle anderen Kinder. Außer den regelmäßigen Arztterminen und den damit verbundenen Untersuchungen wachsen sie „ganz normal“ auf, können spielen und toben wie andere Kinder. Doch die Krankheit und die Angst vor Ablehnung durch die Gesellschaft sind immer präsent. Häufig kommen familiäre Schicksale dazu. Viele Kinder haben bereits früh ein Elternteil verloren, wachsen in Pflege- oder Adoptivfamilien oder in Einrichtungen der Jugendämter auf.

Dennis und Amanda sind einige der wenigen Kinder in Deutschland, die offen mit ihrer Krankheit leben. Der nachfolgende Film gibt einen Einblick in ihren Alltag.

Ein Bericht über Dennis und Amanda


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Ein Film der RTL-Redaktion Punkt 12 XL in Zusammenarbeit mit Katrin Brinkmann.

Kinder, die bereits bei der Geburt schwer erkrankt sind oder in den späteren Lebensjahren erkranken, müssen intensiv betreut werden und hoch dosierte Medikamente einnehmen. Da nur wenige Medikamente für Kinder geeignet sind und es bisher keine spezielle Forschung und Herstellung von Medikamenten für Kinder gibt, ist die Therapie zeitweise mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen und allgemeiner Schwäche können im weiteren Verlauf Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwächen, Konzentrationsmangel, Verhaltensauffälligkeiten oder psychische Probleme kommen. Für die Kinder ist es oft schwer zu verarbeiten und zu akzeptieren, was für eine Krankheit sie haben. Und dass diese Krankheit sie ihr gesamtes Leben begleiten wird: auch wenn sie zur Schule gehen, eine Ausbildung machen, einen Beruf ergreifen.

Bei Schulausflügen und Übernachtungen bei Freunden versuchen die Kinder, die Medikamenten-Einnahme zu verheimlichen, mit chronischen Krankheiten oder der Einnahme von Vitamintabletten zu begründen. Aus Angst vor sozialer Diskriminierung und Ausgrenzung wird die Krankheit von den meisten Eltern und Kindern geheim gehalten. Kontakte im sozialen, medizinischen und schulischem Bereich werden durch die mangelnde Kenntnis der Übertragungsmöglichkeiten erschwert. Wird mit der Krankheit offen umgegangen, stoßen die Eltern bei der Suche nach Kindergarten- oder Schulplätzen nicht selten auf Ablehnung und Ausgrenzung. Dies führt zu einem Leben im Verborgenen und zu einem Ringen um die soziale Integration der Kinder. 

Mehr zum Thema finden Sie im Sonderheft zum WeltAidsTag 2008: HIV/ AIDS bei Kindern.